Wegebau mit Leseseteinen

 

 

Eine kostengünstige und Resourcen schonende Herstellung neuer Wegstrecken sehen wir durch den Verbau von Lesesteinen.

 

Die Region Ostniedersachsen- Lüneburger Heide zeichent sich durch intensiven Kartoffelanbau aus. Als Abfallprodukt fallen Lesesteine an.

 

Im Bereich Wegebau liegt ein großer Teil der Kosten  auf dem Mineralgemisch, vielmehr noch dem Transport. Die Lesesteine sind in den meisten Fällen bereits vor Ort vorhanden und zentral gelagert. 

Mit unserer Technik haben wir die Möglichkeit diese zu verbauen und naturnahe grüne Wegstrecken zu erstellen.

Wir sehen in dieser Verfahrensweise folgende Vorteile gegenüber dem Mineralgemisch. 

  •  Errosionsschutz durch bewachsene Fahrbahn ( Gräser- Kräuter)
  •  Hohe Stabilität durch verwurzelte grüne Oberfläche.
  •  Geringe Staubentwicklung bei Trockenheit, kein Ausstauben von 0-Material
  •  Langsamer wasserabfluss bei Starkregenereignissen (keiner Abspülen von 0-Korn)
  •  Pflegemaßnahmen sind in der Regel mit dem eigenen Mulcher durchzuführen
  •  Nährboden für Bienen und Insekten sowie Wildkräutern

 

 

 

Generell ist es zu empfehlen, bevor die Lesesteine aufgetragen werden, die neue Wegstrecke zu planieren. Dies ermöglicht uns einen gleichmäßigen Auftrag von Lesesteinen.

 

Im Anschluss werden die Sammelsteine gebrochen und mit dem Unterbau gemischt.

Steine größer ~15 cm müssen anschließen ggf. abgesammelt werden, da diese teilweise nicht gebrochen werden können, da sie vor der Brechkammer herausrollen.

Es folgt das planieren und profileren der Wegstrecke.

 

Nach hergestellten Profil und ebener Fahrbahn wird die Wegstrecke verfestigt. Die drei Platten am verdichter passen sich dem Wegeprofil an und verfestigen diesen.

Durch die Überfahrten mit dem Palttenverdichter ergibt sich im Anschluss eine glatte Oberfläche. Herausstehende Steine werden verzhahnt in den Boden gedrückt, sodass diese nicht spitz heraus stehen.

 

Eine solche Wegstrecke sollte nach Fertigstellung der Arbeiten noch einige Zeit für das Befahren gesperrt werden. Zu Beginn ist die Standfestigkeit bei Regen noch nicht gegeben. Der Boden braucht einige Zeit um sich zu setzen und ggf. auch zu begrünen.

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